
Sie tragen bunte Westen, sind meistens nüchtern und haben ein offenes Ohr: Awareness-Teams. Was als dringend notwendige Bewegung für mehr Sicherheit und Achtsamkeit im Nachtleben begann, ist heute aus vielen Clubs nicht mehr wegzudenken. Sie sind die Anlaufstelle bei Belästigung, Diskriminierung oder wenn der Rausch überfordert. Eine unbestreitbar positive Entwicklung, die Clubs zu sichereren Orten

Der Moment, auf den jeder Newcomer-DJ hinfiebert: Die erste offizielle Booking-Anfrage liegt im Postfach. Der Jubel ist riesig, doch sofort folgt die lähmende Frage: “Was soll ich als Gage verlangen?” Zu viel, und die Chance ist vertan. Zu wenig, und die eigene Arbeit wird entwertet. Willkommen im Minenfeld der ersten Gagenverhandlung – einem entscheidenden Schritt

In den pulsierenden, vergänglichen Nächten Berlins, wo Jugend den Takt angibt, gibt es eine Gestalt, die wie aus der Zeit gefallen scheint und doch den Kern der Kultur trifft: Komet Bernhard. Mit seinem ikonischen weißen Rauschebart, Augen, die Jahrzehnte gesehen haben, und einer Energie, die 20-Jährige in den Schatten stellt, ist er mehr als nur

Das Phänomen des Clubsterbens in kleinen und mittleren Städten des DACH-Raums stellt eine der gravierendsten kulturellen und sozialen Krisen der letzten zwei Jahrzehnte dar, die bei öffentlicher Wahrnehmung und politischer Aufmerksamkeit jedoch systematisch unterschätzt wird . Während über Clubschließungen in großen Metropolen wie Berlin oder Zürich intensiv berichtet wird, verschwindet die Subkultur aus kleineren Städten

Die Nacht ist an vielen Orten verstummt. Wo einst Bässe das Fundament der Stadt erschütterten und das Leben in all seinen Farben pulsierte, klafft heute oft eine unheimliche Leere. Das gefürchtete Clubsterben ist längst keine düstere Prophezeiung mehr, sondern eine schleichende Realität, die das Herz urbaner Metropolen bedroht. Doch im Verborgenen, in den Rissen des

(Reupload) Seine Musik sprüht vor Emotion, er ist die lebendig gewordene Feiermaschine hinter dem DJ-Pult und schafft es, durch seine musikalische Besessenheit das Publikum anzustecken. Privat präsentiert er sich als Familienvater, der viel zu wenig schläft. Stephan Bodzin ist eines der bekannstesten Gesichter der Technoszene, hinter dem so viel Ambivalenz steckt. Im Interview mit feelectronica.de/
Satt, groovy und emotional – so beschreiben Alex und Daniel alias Bondi ihren eigenen Stil. Und dieser Sound kommt immer häufiger live auf den Präsentierteller. Warum schon zügig nach der Gründung des Projekts die Komponente „live“ im Raum stand, warum dabei das Web helfen kann und was die beiden aneinander gern haben, gibt es im
Rob Hes ist zurück auf Dubfires Label SCI+TEC. Anlässlich seiner neuen EP verrät er uns im Exklusivinterview, warum seine “Hardcore”-Zeit prägend war und warum er immer noch in seiner Heimatstadt Hoorn wohnt. “Tricks of the Trade” verkörpert genau das, wofür Rob Hes steht: der neue Dreitracker auf Dubfires Label SCI+TEC ist voll von geradlinigem Techno
Von Asien nach Südamerika. Von Südamerika zurück nach Europa. Vier Gigs pro Wochenende, Montag mal ein freier Tag, ab Dienstag ab ins Studio. Hier geht es manchmal von früh morgens bis spät in die Nacht. Rødhåd führt ein Leben auf der Überholspur und zeigt dennoch in fast jeder persönlichen Handlung, wie sehr er an grundlegendes
Julian Fischer hat einen Job, der wohl nie eine Gewerkschaft haben wird, der in den allerseltensten Fällen mit regulären Arbeitszeiten zu tun hat und der so wahrscheinlich auch niemals beim Arbeitsamt ausgeschrieben ist. Der 28-Jährige ist Booker in der MS Zufriedenheit in Würzburg und kümmert sich jedes Wochenende um diejenigen, die am Ende als die
Thomas, warum ist es jetzt ein Album geworden? Viele lassen sich mehr Zeit bis zum ersten Album! Die längere Playtime eines Albums erlaubt einfach ein tieferes Eintauchen in die Klangwelt der Tracks. Ein Album kann auch mal eine Stunde lang am Stück laufen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen. Eine EP ist dagegen
Seine Tracks setzen Labels wie Kompakt, Cocoon, Moon Harbour oder auch Keinemusik einen ganz eigenen Stempel auf. Jetzt ist er mit „Work it now“ zurück auf dem Imprint Cacao. Und das, obwohl er mittlerweile selbst Labelboss ist. Wir haben Re.You zum kurzen Interview geladen. Marius, mit “Work it now” bringst Du eine fast schon oldschoolige
Aether ist wohl einer der untergrundigsten Künstler des italienischen Erfolgslabels Afterlife. Bis dato gab es noch nicht einmal ein Foto von ihm zu sehen. Im Interview mit feelectronica.de/ spricht er über seine Jugend in Italien, seinen Kontakt mit Mind Against und Tale of Us sowie über die Schwierigkeit, eine Plattform für seine Musik zu finden.
Innellea sind Shootingstars der neuen Technoszene und festigen diesen Status nun mit Releases auf Afterlife und Innervisions. Wir haben mit Michael Miethig und Daniel Winckler, die hinter dem bayerischen Projekt stehen, über den Durchbruch zur Jahreswende gesprochen. Mit “Vigilans” veröffentlichten Innellea im Dezember 2018 eine komplette EP auf Afterlife. Das darf durchaus wie ein Ritterschlag
Früher war er eng mit dem Genre Hip-Hop verbandelt, heute produziert er detailverliebten Slowhouse. Seine musikalische Vergangenheit spielt für Luca Musto aber eine große Rolle. Mit seiner neuen Platte “Proper Preaching” auf dem Kölner Imprint Feines Tier beweist er seine Grenzgänge erneut. Wir haben mit dem Berliner gesprochen. Frage: Feines Tier und Luca Musto –
Aziz, die vielleicht wichtigste Frage zum Start. Wie oft hast Du Dir den Skatman Joe-Vergleich schon anhören dürfen? Aziz (Skatman): Sehr oft, was mich aber immer wieder freut, da ich ihn als Kind mochte. (lacht) Andererseits konnte ich mir auch einige Kommentare anhören, die das Ergebnis eines Missverständnisses meines Monikers waren, den ich hier nicht
Du planst deinen Umzug oder möchtest etwas im Raum Unterfranken renovieren? Frage: Marc, was ist gerade das größte Thema in deinem Kopf, das dich umtreibt? Marc Romboy: Wie ich meinen Studioumzug umsetze, ohne sonderlich viel Zeit zum Produzieren zu verlieren! Wie kommt These Eyes, ein Label das ich persönlich sehr schätze, an einen Namen wie
Mit Radikon haben Jonas Saalbach und David Guzy ihre eigene Vorstellung eines Musiklabels ins Rennen geschickt. Wir sprechen im Interview mit den beiden DJs und Produzenten darüber, wie es ist, ein eigenes Label zu gründen. März 2018, in Berlin entsteht ein neues elektronisches Musiklabel. Schon wieder. Das dürfte schließlich in der Techno-Metropole der Erde keine
Mit Kalle hat Jan genauso wenig zu tun wie der Name Blomqvist mit Guglhupf. Der Berliner Jan Blomqvist ist entgegen seines Namens kein Schwede, sondern ein Bandleader und Solo-Künstler aus der Hauptstadt. Er steht für Konzerttechno und setzt das auch in seinem neuen Album “Remote Control” um. Als Kind der 80er wuchs Blomqvist mit Vorbildern
Kontakte und Liebe zum Sound Warum? Kontakte und Liebe zu einem Sound sind für den Erfolg verantwortlich, der in sich komplex produziert ist und dennoch verständlich auf der Tanzfläche funktioniert. „Wir legen großen Wert auf melodiöse Elemente in unseren Songs“, sagen die beiden. Im Vergleich zu stumpfen Techno ist das dann doch eher „feminin“ –