• Julian Fischer (Booker): „Ich muss den Mittelweg zwischen Anspruch und Kompatibilität finden“

    Julian Fischer hat einen Job, der wohl nie eine Gewerkschaft haben wird, der in den allerseltensten Fällen mit regulären Arbeitszeiten zu tun hat und der so wahrscheinlich auch niemals beim Arbeitsamt ausgeschrieben ist. Der 28-Jährige ist Booker in der MS Zufriedenheit in Würzburg und kümmert sich jedes Wochenende um diejenigen, die am Ende als die

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  • Hutenberger: “Ein Motiv aus der Natur fand ich passend für mein Debüt-Album”

    Thomas, warum ist es jetzt ein Album geworden? Viele lassen sich mehr Zeit bis zum ersten Album! Die längere Playtime eines Albums erlaubt einfach ein tieferes Eintauchen in die Klangwelt der Tracks. Ein Album kann auch mal eine Stunde lang am Stück laufen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen. Eine EP ist dagegen

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  • Re.You: „Es kann in die Hose gehen, wenn man etwas anderes macht“

    Seine Tracks setzen Labels wie Kompakt, Cocoon, Moon Harbour oder auch Keinemusik einen ganz eigenen Stempel auf. Jetzt ist er mit „Work it now“ zurück auf dem Imprint Cacao. Und das, obwohl er mittlerweile selbst Labelboss ist. Wir haben Re.You zum kurzen Interview geladen. Marius, mit “Work it now” bringst Du eine fast schon oldschoolige

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  • Aether (Afterlife): „Spectre ist der komplizierteste Song, den ich je gemacht habe“

    Aether ist wohl einer der untergrundigsten Künstler des italienischen Erfolgslabels Afterlife. Bis dato gab es noch nicht einmal ein Foto von ihm zu sehen. Im Interview mit feelectronica.de/ spricht er über seine Jugend in Italien, seinen Kontakt mit Mind Against und Tale of Us sowie über die Schwierigkeit, eine Plattform für seine Musik zu finden.

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  • Innellea: “Wir hatten die Ehre, von Matteo (Tale Of Us) persönlich angeschrieben zu werden”

    Innellea sind Shootingstars der neuen Technoszene und festigen diesen Status nun mit Releases auf Afterlife und Innervisions. Wir haben mit Michael Miethig und Daniel Winckler, die hinter dem bayerischen Projekt stehen, über den Durchbruch zur Jahreswende gesprochen. Mit “Vigilans” veröffentlichten Innellea im Dezember 2018 eine komplette EP auf Afterlife. Das darf durchaus wie ein Ritterschlag

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  • Luca Musto: “Ich wusste gar nicht, wie gläubig ich (noch) bin”

    Früher war er eng mit dem Genre Hip-Hop verbandelt, heute produziert er detailverliebten Slowhouse. Seine musikalische Vergangenheit spielt für Luca Musto aber eine große Rolle. Mit seiner neuen Platte “Proper Preaching” auf dem Kölner Imprint Feines Tier beweist er seine Grenzgänge erneut. Wir haben mit dem Berliner gesprochen. Frage: Feines Tier und Luca Musto –

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  • Skatman: “Als Kind mochte ich Skatman Joe”

    Aziz, die vielleicht wichtigste Frage zum Start. Wie oft hast Du Dir den Skatman Joe-Vergleich schon anhören dürfen? Aziz (Skatman): Sehr oft, was mich aber immer wieder freut, da ich ihn als Kind mochte. (lacht) Andererseits konnte ich mir auch einige Kommentare anhören, die das Ergebnis eines Missverständnisses meines Monikers waren, den ich hier nicht

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  • Marc Romboy: “Ich habe die Lebensphilosophie, Dinge zu nehmen, wie sie sind“

    Du planst deinen Umzug oder möchtest etwas im Raum Unterfranken renovieren? Frage: Marc, was ist gerade das größte Thema in deinem Kopf, das dich umtreibt? Marc Romboy: Wie ich meinen Studioumzug umsetze, ohne sonderlich viel Zeit zum Produzieren zu verlieren! Wie kommt These Eyes, ein Label das ich persönlich sehr schätze, an einen Namen wie

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  • Radikon: “Wir haben die Vision schon seit langer Zeit vor Augen”

    Mit Radikon haben Jonas Saalbach und David Guzy ihre eigene Vorstellung eines Musiklabels ins Rennen geschickt. Wir sprechen im Interview mit den beiden DJs und Produzenten darüber, wie es ist, ein eigenes Label zu gründen. März 2018, in Berlin entsteht ein neues elektronisches Musiklabel. Schon wieder. Das dürfte schließlich in der Techno-Metropole der Erde keine

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  • Jan Blomqvist: “Lehrer werden ist doch viel riskanter”

    Mit Kalle hat Jan genauso wenig zu tun wie der Name Blomqvist mit Guglhupf. Der Berliner Jan Blomqvist ist entgegen seines Namens kein Schwede, sondern ein Bandleader und Solo-Künstler aus der Hauptstadt. Er steht für Konzerttechno und setzt das auch in seinem neuen Album “Remote Control” um. Als Kind der 80er wuchs Blomqvist mit Vorbildern

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  • Innellea: “Saladin hatte den Arbeitstitel ‘maln Anfang’”

    Kontakte und Liebe zum Sound Warum? Kontakte und Liebe zu einem Sound sind für den Erfolg verantwortlich, der in sich komplex produziert ist und dennoch verständlich auf der Tanzfläche funktioniert. „Wir legen großen Wert auf melodiöse Elemente in unseren Songs“, sagen die beiden. Im Vergleich zu stumpfen Techno ist das dann doch eher „feminin“ –

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  • Jonas Saalbach: „Die Albumtracks sind frisch aus dem Backofen“

    „Ancient Lake“ heißt Jonas Saalbachs Debütalbum, das seit Oktober im Handel steht. Hier packt der Berliner Musiker verschiedene Einflüsse in zehn Tracks, die sich zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen. Das Album ist auf Einmusika erschienen und „es fühlt sich richtig gut an“. Seit Jahren fällt Jonas Saalbach auf. Gerade 2015 war von Erfolgsreleases geprägt. Mit

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  • Dominik Eulberg: „Ist ein Cover schlecht, wirkt auch die Musik schrottig“

    Wer Musik von Dominik Eulberg seziert, verliert sich in seiner Tiefe. In emotionalen und stimmungsvollen Landschaften, die irgendwo an einem See im Westerwald entstehen. Doch der musikalische Tiefgang beschränkt sich nicht nur auf die Klänge der Eule. Auch als Person beweist der 37-Jährige, wie viele weitere Schichten sich unter dem Blondschopf verstecken. Gelegenheit macht Liebe,

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  • Trap10: „Unser Wohnzimmer ist jetzt ein Studio voll mit Geräten“

    Trap10 bringen rhythmusbasierten Techno vom Münchener Westend in die Welt. Hinter dem Projekt stecken der IWW-Act Fabian Hansen und sein Mitbewohner Janis Andreas, die nach dem Zusammenzug in eine Vier-Mann-WG mit dem gemeinsamen Schrauben am Sound starteten. Vor zwei Jahren war das – mittlerweile erschien die Debütplatte „Westside“ auf dem Mojuba-Sublabel A.R.T.less und das Live-Set

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  • Florian Meindl: “Nach der technischen Meisterung kommt die persönliche Entwicklung”

    Dieses Album ist eine echte Entwicklung – ein musikalischer Sprung, wenn man so will. Während vor zwei Jahren noch Tracks wie „Good Times“ über die Tanzfläche schallerten und mit peitschenden Vocals den Club in Bewegung hielten, kommt mit „Collide“ ein Album, das diese massenkompatibleren Technohymnen mit nachdenklicheren Sounds und geradlinigem Techno ersetzt. „Collide“ ist szeniger

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  • André Hommen: „Heimweh? Fehlanzeige! Die Musik ist meine Heimat“

    „Es gibt nur wenige Orte an denen es mir gar nicht gefällt. Ein Highlight ist für mich der asiatische Raum. Die Mentalität und das Ambiente dort ist echt der Wahnsinn meiner Meinung nach. Wenn ich dort unterwegs bin, schaue ich beispielsweise, dass ich unter der Woche auf Bali abschalten kann“ – der Nordrhein-Westfäler lebt ein

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  • Benedikt Groß (Hearthis.at): “Unsere User wollen uns als eine Alternative zu bekannten Portalen”

    Derzeit profitiert das Portal aus Chemnitz sicherlich vom Unmut vieler User gegenüber dem Global Player Soundcloud. Aber auch darüber hinaus bietet das 2013 gestartete Projekt Features, die so kein anderer Uploader vereint. Hinter hearthis.at steht Benedikt Groß, verheirateter Familienpapa und selbst aktiver DJ im Bereich Drum & Bass. Er ist der CEO des Unternehmens und

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  • Tagträumer²: „Oft hilft nur Vitamin-B, damit sich ein Labelchef deine Songs anhört“

    Er ist eines der Gesichter hinter dem Label BlackFoxMusic. Robert Stolt alias Tagträumer² ist erfahrener Labelmanager, zeitgleich auch international gefragter DJ und leidenschaftlicher Vinylliebhaber. Im Interview mit feelectronica.de/ gibt er einen kurzen Crashkurs für Newcomer im Erstkontakt mit einem Label und einen Einblick in das, was Robert nicht nur als seinen Beruf, sondern als seine

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  • Zusammenklang: “Die Ideen kommen mir beim Einkaufen”

    Er sei eher ein ruhigerer Vertreter seiner Art, bewertet Manuel Meyer sich selbst. Träumerisch und nachdenklich ist er, was auch in seiner Musik zum Ausdruck kommt. Aber spulen wir zurück auf Anfang: Meyer, geboren in Westerstede und aufgewachsen in Bad Zwischenahn, entschließt sich 2011 zur Gründung des Projekts Zusammenklang. Nur zwei Jahre später steht er

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  • Julien Bracht: „Meine Studiodrums sollen nicht zu echt klingen“

    Julien Bracht gilt als der neue Messias der elektronischen Musik in Frankfurt. Er ist der jüngste Artist der Cocoon-Familie um Labelboss Sven Väth und startet im März sein erstes Label TRUST, das er stolz als „sein Baby“ bezeichnet. feelectronica.de/ hat den 22-Jährigen getroffen. Die Haare weit über Schulterlänge nach hinten gestrichen, ein schlichter schwarzer Pulli

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