Re.You: „Es kann in die Hose gehen, wenn man etwas anderes macht“

Foto: I Am Johannes

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Seine Tracks setzen Labels wie Kompakt, Cocoon, Moon Harbour oder auch Keinemusik einen ganz eigenen Stempel auf. Jetzt ist er mit „Work it now“ zurück auf dem Imprint Cacao. Und das, obwohl er mittlerweile selbst Labelboss ist. Wir haben Re.You zum kurzen Interview geladen.

Marius, mit „Work it now“ bringst Du eine fast schon oldschoolige Tech-House-Bombe. Dickes Grinsen beim Produzieren im Gesicht gehabt?

Ja! Vor allem lief‘ da alles wie am Schnürchen. Der Track kommt mit relativ wenigen Spuren aus, ich glaube es sind insgesamt sieben oder acht. Das liegt wohl daran, dass hier sehr viel „analoges“ im Spiel war.

Was sagst Du zu den Remixern Deiner neuen EP?

Ich finde beide Remixe super. Der Doctor Dru ist ein wahrer Dancefloor-Frauenmagnet, wie ich von einigen DJ-Kollegen mitgeteilt bekommen habe. Der Tiefschwarz Remix ist ein absoluter Hit. Für mich ist die Platte ein voller Erfolg. Manchmal kann das nämlich ganz schön in die Hose gehen, wenn man etwas „anders“ macht.

Warum kam „Work it now“ nicht auf Younion, Deinem Label?

Die gleiche Frage stellte mir Simon von andhim. Ich finde es zu „housig“ für Younion. Eigentlich will ich mich nicht so sehr festlegen was bei Younion erscheint, aber ich bin ein großer Fan von einem „Trademarksound“, so dass alles irgendwie zusammenpassen sollte und Work It Now hat da nicht wirklich reingepasst.

Wer ist für Dich gerade der heißeste Act unter den aufstrebenden Szenekünstlern?

Puh, da gibt’s einige zurzeit! Denis Horvat, Jonathan Kaspar, Eins Tiefer oder Aaaron kommen mir da direkt in den Sinn. Auch alles echt nette Typen und Kumpels von mir.

Und wem würdest Du davon gerne auf Deinem Imprit eine Plattform geben?

Eigentlich allen – wenn alles klappt, wird von dem ein oder anderen schon bald was auf Younion kommen. Mit den „Eins Tiefer“- Jungs mache ich sogar einen Track zusammen für die nächste Edition.

Zu guter Letzt: Fantasy/Robot war mein persönliches Lieblingsrelease von Dir. Hast Du einen Favoriten?

Mein absoluter Favorit ist „Stare“, welcher auf Matthias Tanzmann’s Moon Harbour rauskam. Da bin ich wirklich stolz drauf!