Einige der größten Maceo-Plex-Hits waren Ghost Productions

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Maceo Plex, Maetrik oder auch Mariel Ito: Der Releasekatalog des Vollblut-Musikers Eric Estornel ist mannigfaltig. So auch die Arbeiten, die er nicht unter seinen Pseudonymen veröffentlichten sollte.

Maceo Plex oder Marco Plex? Da kann man bei ungenauerem Hinsehen schon etwas durcheinander bringen, bewies das Groove Magazin bereits vor vielen Jahren, als sie das heute bekannteste Pseudonym des US-amerikanischen Produzenten Eric Estornel ein wenig durcheinanderwürfelte. Das kann ohne Frage passieren, ist Estornel nicht nur als Maceo Plex bekannt, sondern auch als Maetrik oder Mariel Ito ebenfalls bis heute aktiv. Ein Tausendsassa, der nicht nur für eigene Projekte arbeitete.

Maceo Plex: Ursprünglich als Ghostwriter für zwei DJs aus Madrid gearbeitet

Mit Hits wie „Cant Leave You“ und „Stay High Baby“ ebnete der gebürtige Texaner den Weg für seinen Welterfolg. Die Bühnen wurden größer, die Gagen ebenfalls. In einem Interview mit der Groove verriet der mittlerweile in Spanien residierende DJ, dass beide genannten Titel allerdings nicht für ihn geplant waren. „Der größte Zufall war vielleicht, dass ich einige meiner größten Hits – „Can’t Leave You“ und „Stay High Baby“ etwa – ursprünglich als Ghostwriter für zwei DJs aus Madrid produziert habe.“ Das Duo soll abgelehnt haben, Estornel veröffentlichte die Nummern einfach selbst unter seinem Moniker Maceo Plex. Beide Tracks wurden ein Welterfolg oder wie es der Künstler selbst formuliert: „Erfolgreicher als alles, was ich bis dahin gemacht hatte.“

Weitere veröffentlichte Auftragsarbeiten bleiben geheim

Auch andere Tracks habe der US-Amerikaner für andere etablierte Acts produziert. Namen dazu darf er nicht nennen, allerdings sei es relativ einfach, die Titel herauszufinden. Der Style sei unverkennbar und auf einigen der Tracks ist sogar die Stimme von Eric Estornel zu hören.

Wirklich traurig darüber ist der DJ auf die Nummern, die er als Auftragsarbeiten veröffentlicht weggegeben hatte, allerdings nicht: „Jetzt gibt mir der Erfolg ja die Möglichkeit, die Musik zu machen, die ich wirklich machen will.“