Kältehilfe: Berliner Festival-Hütten für Obdachlose

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Dieses Projekt aus der Hauptstadt soll Schule machen. Zusammen mit der Caritas hat der Luxus-Festivalhütten-Anbieter mymolo Unterkünfte für Obdachlose zur Verfügung gestellt. Diese sollen in den Wintermonaten ein Stückchen Heimat für die eben Heimatlosen werden. Auch ihr könnt unterstützen.

Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und mit den Sonnenstunden sinken die Temperaturen. Für die bis zu 10.000 Obdachlosen, die es nach inoffiziellen Schätzungen (konkrete Zahlen gibt es nicht) allein in Berlin gibt, wird der ohnehin schon harte Alltag auf der Straße zunehmend zum Überlebenskampf. Dabei entstehen immer wieder illegale Camps wie beispielsweise im Tiergarten, die das Thema in sämtlichen Medien omnipräsent hält.

Mymolo weiten das Kältehilfe-Projekt aus

Seit zwei Jahren besteht deshalb auch ein weiteres privates Kältehilfe-Projekt. Im Winter 2015/2016 hatten die Anbieter gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Antonius in Friedrichshain ein Pilotprojekt gestartet, in deren Rahmen einige Lodges als Kälteunterkunft zum Einsatz kamen. Dieses Jahr wird von vier auf acht Hütten aufgestockt. Hinzu kommen Schlafplätze im Pfarrhaus der Kirche neben den hölzernen Notunterkünften.

Ein Platz für Privates

So funktioniert is: Tagsüber dürfen hier die Bewohner ihre persönlichen Sachen in den Lodges lassen – müssen diese aber verlassen. Ab 18 Uhr können sie ihre Unterkunft wieder beziehen, um 8 Uhr morgens müssen sie die Schlüssel abgeben und die Lodges verlassen. Verpflegung, Betreuung und ein gemeinsames Miteinander soll dieser neue Platz bieten.

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