Gig bei Trumps Amtsamtritt: Moby sagt „Nein“

Moby

Als hätte der New Yorker Musiker Moby nicht sowieso schon jede Menge Sympatiepunkte durch seine gesellschaftskritischen Stellungnahmen gesammelt, setzt er noch einen drauf. Trump wird Moby nicht bei seiner Amtsantrittsfeier zu hören bekommen.

Der designierte neue US-Präsident Donald Trump teilt kräftig aus, muss aber auch immer einstecken. Besonders bitter ist das, wenn man diese Schelte von so einem großartigen Künstler wie Moby einstecken muss, den man eigentlich für seine Amtsantrittsfeier buchen wollte. Auf Instagram sagte er in in einem Post, dass er nicht auflegen werde, es allerdings tun werde, wenn Trump seine Steuererklärungen offenlege. Das durfte natürlich mit dem passenden „Zwinkersmiley“ verstanden werden.

Trump wohl nicht informiert

Trumps Mitarbeiter hatten sich wohl nicht sonderlich gut über die politische Haltung des US-amerikanischen Superstars informiert, der gerade bei Drumcode mit seinem „Moby: The Remixes“ auch wieder ordentlich in der Technoszene durchstartet. Denn schon vor der Wahl postete Moby laut Informationen des Faze Magazins auf Facebook: „Die USA steht kurz vor einem Präsidenten, der die Wirtschaft ruiniert hat, der damit prahlt, Frauen sexuell anzugreifen und der in seinen Reden seinen hasserfüllten Rassismus offen zeigt.“