Setempfehlung: Fatima Yamaha im Boiler Room Amsterdam

(c) Screenshot Boiler Room

Wer hinter Fatima Yamaha eine arabisch-stämmige verhüllte Produzentin vermutet, der irrt. Vielmehr steckt dahinter ein Niederländer, dessen musikalische Visionen einen ganz eigenständigen Stil geprägt haben.

Bas Bron ist der Mann hinter dem Projekt Fatima Yamaha, mit dem er auf Imprints wie dem Dekmantel oder Magnetron seit über einem Jahrzehnt begeistert. Gerade sein 2004 veröffentlichter Track „What’s A Girl To Do?“ ist ein Paradebeispiel für den Stil des Niederländers, der synthielastig und flächig ist und genreübergreifend den Stil der 80 aufgreift.

Für den Boiler Room spielte er 2015 ein mittlerweile schon legendäres Set auf dem Dekmantel-Festival, das hier immer wieder durch die Gegend hallt.

ist keineswegs eine Frau arabisch-asiatischer Herkunft, sondern der niederländische Produzent Bas Bron. Obwohl er unter verschiedenen Namen seit 15 Jahren Musik veröffentlicht, hat ihn erst die Reissue seines 2004er Tracks „What’s A Girl To Do?“ ins kollektive Bewusstsein (und unzähligen Festival-DJ-Sets) gebracht. Der langsame Track mit seiner verführerischen Melodie und einem Scarlett Johansson-Sample wurde schon seit Jahren von DJs wie Jackmaster gespielt und wurde im vergangenen Sommer von Dekmantel wiederveröffentlicht. Dass es sich bei Yamaha nicht um ein One-Hit-Wonder handelt, sondern man es mit einem extrem talentierten Musiker zu tun hat, kann man auch bei seinem gerade erschienen Album Imaginary Lines hören.