Dieses chillige Downtempo-Album von Dabey solltet ihr gehört haben

Mal melancholisch, dann wieder getrieben jazzig und irgendwie dennoch total beruhigend kommt Dabeys Album „Feelantroph“ daher, das nicht nur namentlich gut zu diesem Blogprojekt passt.

Dabey ist ein elektro-akustisches Projekt von Frank Steudte – einem absolut audiophilen Produzenten, der offenbar jede Menge Spaß am probieren und kollaborieren findet. In dieser, auf dem Album zu hörenden Form, besteht das Projekt bereits seit 2015 und hat es definitiv verdient, einem Publikum vorgestellt zu werden.

Welche Emotion erzeugt welcher Klang?

Der grundlegende Anspruch ist einfach erklärt, aber hart zu erreichen: die Emotionen der Klänge zu erfassen. Daher sind Dabey Songs mal ganz smooth, verträumt, einfach und dennoch immer irgendwie fremd. Improvisation ist die Basis. Musik für ruhige Zeiten. Fernab von vielem bretternden Techno.

Viele Schichten aus Instrumenten und Field-Recordings

Auf seinem Album, das 12 Tracks und darunter einige Kollaborationen umfasst, tobt sich der 1984 geborene Musiker aus. Sampling, Field-Recording sowie analoge und digitale Synthese tun zum klassischen Pianosound ihr zusätzliches. Wenn auch noch unbekannt, konnte Frank Steudte bereits erste vielversprechende Bande knüpfen. Nennenswerte Kollaborationen unter dem Namen Dabey sind ein Remix für Scotgard & Scotgard aus Düsseldorf sowie demnächst ein Remix auf der neuen EP von Edward Sikorski.

Veröffentlicht wurde „Feelantroph“ am 20. November 2017.

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